Stellungnahme zum Bericht in
der Eishockey News vom 03.04. 2002
Zum Artikel “ Der Westen
sitzt noch im Boot“ in der heutigen Ausgabe der E-N möchte ich wie folgt
Stellung beziehen:
1. Beim ersten Treffen der NRW-Liga Vereine wurde keine
klare Stellungnahme der Vereine, in welcher Anzahl eine Verzahnung stattfinden
solle, abgegeben. Klar war nur, dass wenn nicht genügend Vereine für die
NRW-Runde zusammen kommen, man evtl. doch mit mehr als 2 Vereinen verzahnen
wolle.
2. Beim Treffen der Ligenleiter NRW / Nord-Ost war noch
nicht klar, dass der Osten eine eigene Liga gründen würde. Daher wurden auch
drei verschiedene Variationen der Verzahnung überlegt.
3. Beim erneuten Treffen der NRW-Liga Vereine nach dem
Nord-West Ligenleiter Treffen war es endgültig klar, dass der Osten die
Vorrunde allein spielt und in jedem Fall vier Vereine für eine Verzahnung zur
Verfügung stellen will, genauso wie auch der Norden.
Die Überlegung von mir war, dass wenn verzahnt wird, auch der Westen vier
Vereine für diese Endrund zur Verfügung stellt. Dass die West-Vereine das so
nicht akzeptiert haben, finde ich zwar für den Sport bedauerlich, aus
wirtschaftlicher Sicht ( weite Fahrten ) aber verständlich.
4. Mein Angebot an Herrn Kluin, dass bei der großen
Verzahnung aus dem Westen nur 2 Vereine
teilnehmen könnten, lehnte er ab und wollte dann lieber mit je 5 Vereinen aus
Nord und Ost verzahnen.
5. Die NRW-Liga Vereine beschlossen bei ihrem letzten
Treffen, dass sie, wenn sich am Verzahnungsmodus nichts ändert, nur unter sich
spielen wollten. Dieses habe ich Herrn Kluin mitgeteilt.
6. Zu einer Tagung der Vereine, der Regionalliga Nord -
Ost und der Sachsenliga, bin ich nicht eingeladen worden. Es war auch nie die
Rede von einer Teilnahme meiner Person auf einer solchen Tagung.
7. Den Artikel in der EN mit den Orten Wilhelmshaven / Herford
zu beginnen, finde ich unverschämt. Denn im Gegenteil zu Herrn Kluin, der auch
noch in Wilhelmshaven als Vereinsfunktionär tätig ist, habe ich mit dem
Herforder EC seit einer Saison nichts mehr zu tun. Meine Tätigkeit im Eishockey
Sport beschränkt sich auf die Ligenleitung NRW. Eine Doppelfunktion halte ich
auch für nicht sinnvoll.
Hüllhorst, 03.04. 2002 Gisela Lukowiak