München 30. November 2002


 

 

Außerordentliche Mitgliederversammlung in München:

 

 

Hans-Ulrich Esken neuer DEB-Präsident

 

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes am heutigen Samstag in München-Schwaig wurde der Dortmunder Strafrichter Hans-Ulrich Esken mit 67,8% zum neuen DEB-Präsidenten gewählt. Er setzte sich damit gegen den bisherigen Amtsinhaber Rainer Gossmann durch, der nur 32,2% erreichte.

 

Der ursprünglich bis 2003 zum DEB-Präsidenten gewählte Gossmann hatte zunächst den Rücktritt von seinem Amt erklärt und sich danach zur Wiederwahl gestellt. Weitere Kandidaten für das Präsidentenamt standen nicht zur Wahl.

 

Komplettiert wird das neue Präsidium durch drei Vizepräsidenten: Rechtsanwalt Uwe Harnos (Kaufbeuren), Banker Bodo Lauterjung (Ingolstadt) sowie der niedersächsische Landtagsabgeordnete Jochen Haselbacher (Hannover) wurden durch die Versammlung gewählt.

 

Hans-Ulrich Esken: „Ich bin mir durchaus bewusst, welche Aufgaben auf uns zukommen werden. Ich bin mir auch bewusst, dass es schwierige Aufgaben sein werden. Ich werde mich bemühen, in den folgende Wochen und Monaten zu zeigen, dass sie mir vertrauen können. Ich bin überzeugt, dass wir eine gemeinsame Arbeit finden. Was heute passiert ist, ist für mich ein demokratischer Vorgang.

In den letzten Jahren mussten große Probleme gelöst werden. Herr Rainer Gossmann hat über die Jahre hinweg viel gekämpft und ich möchte mich bei ihm und den anderen Mitgliedern des Präsidiums für diese Arbeit bedanken.

Der heutige Verbandstag hat die neue Einigung im deutschen Eishockey gezeigt und wir werden diese auch so weiterführen.“