Außerordentliche
Mitgliederversammlung in München:
Hans-Ulrich Esken neuer DEB-Präsident
Auf der außerordentlichen
Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes am heutigen Samstag in
München-Schwaig wurde der Dortmunder Strafrichter Hans-Ulrich Esken mit 67,8%
zum neuen DEB-Präsidenten gewählt. Er setzte sich damit gegen den bisherigen
Amtsinhaber Rainer Gossmann durch, der nur 32,2% erreichte.
Der ursprünglich bis 2003 zum
DEB-Präsidenten gewählte Gossmann hatte zunächst den Rücktritt von seinem Amt
erklärt und sich danach zur Wiederwahl gestellt. Weitere Kandidaten für das
Präsidentenamt standen nicht zur Wahl.
Komplettiert wird das neue
Präsidium durch drei Vizepräsidenten: Rechtsanwalt Uwe Harnos (Kaufbeuren),
Banker Bodo Lauterjung (Ingolstadt) sowie der niedersächsische
Landtagsabgeordnete Jochen Haselbacher (Hannover) wurden durch die Versammlung
gewählt.
Hans-Ulrich Esken: „Ich bin
mir durchaus bewusst, welche Aufgaben auf uns zukommen werden. Ich bin mir auch
bewusst, dass es schwierige Aufgaben sein werden. Ich werde mich bemühen, in
den folgende Wochen und Monaten zu zeigen, dass sie mir vertrauen können. Ich
bin überzeugt, dass wir eine gemeinsame Arbeit finden. Was heute passiert ist,
ist für mich ein demokratischer Vorgang.
In den letzten Jahren mussten
große Probleme gelöst werden. Herr Rainer Gossmann hat über die Jahre hinweg
viel gekämpft und ich möchte mich bei ihm und den anderen Mitgliedern des
Präsidiums für diese Arbeit bedanken.
Der heutige Verbandstag hat
die neue Einigung im deutschen Eishockey gezeigt und wir werden diese auch so
weiterführen.“