Arbeitstagung Landesliga NRW

Wie auf unserer HP angekündigt fand am Samstag den 29.03. in Dortmund die Arbeitstagung der Landesliga NRW statt.

 

Eine erste lebhafte Diskussion ergab sich an der Frage, ob der Verein „Revier Löwen Oberhausen“ direkt in die Regionalliga NRW eingestuft werden soll? Von den anwesenden Vereinsvertreter wurde dem letztendlich zugestimmt. Die Revier Löwen Oberhausen werden somit direkt in die Regionalliga NRW eingestuft.

In der Diskussion wurde allerdings deutlich, dass es der Wunsch der Vereine ist, künftig alle neuen Vereine nur noch in der Landesliga einzustufen. Im Zuge einer vollkommen neuen Struktur, mit einer Verzahnung zwischen den Ligen (Regionalliga/Verbandsliga/Landesliga) , sollte sich aber dieses Problem künftig nicht mehr ergeben, da es einen Aufstiegsverzicht nicht mehr geben wird und somit Nachrücker vorhanden sind.

Bei der dann folgenden Diskussion um eine Ligenstruktur mit Verzahnung zwischen den Ligen ergab sich leider ein, an diesem Tage, nicht zu lösendes Problem. Ebenfalls am Samstag trafen sich in Düsseldorf Vereine um über eine Wiederbelebung der Junioren Bundesliga Nord zu beraten. An diesem Treffen nahmen etliche Vereine teil, die in der vergangenen Saison am Spielbetrieb der U21 Förderliga NRW teilgenommen hatten und nun in Richtung DEB tendieren. Nach unserem Kenntnistand sollen sich etliche dieser Vereine für eine Wiederbelebung der Junioren-Bundesliga Nord ausgesprochen und ihre Teilnahme zugesagt haben. Die Existenz der U21-Förderliga dürfte somit mehr als in Frage gestellt sein.

Für den Fall, dass es in der Saison 2003/2004, mangels teilnehmender Vereine, keine U21-Förderliga mehr geben wird, sollen die verbliebenen Mannschaften in die neue Ligenstruktur integriert werden.

In dieser neuen Ligenstruktur soll unterhalb der Regionalliga wieder eine Verbandsliga installiert werden und darunter die Landesliga (Einstiegsliga für neue Vereine). Diese Ligen werden miteinander verzahnt. Darunter soll wie bisher die Bezirksliga angesiedelt sein. Die Bezirksliga wird nicht in die Verzahnung aufgenommen.

 

Bei der Eingruppierung der Ligen ist der erreichte Tabellenstand der Saison 2002/2003 (Landesliga / U21-Förderliga) maßgebend.

Die Eishockey Obfrau, die im übrigen vom Treffen in Düsseldorf nicht offiziell informiert war, wird in der kommenden Woche eine Abfrage bei den Vereinen der U21-Förderliga vornehmen wo sie nun letztendlich spielen wollen. Nach dieser Abfrage kann erstmals über die Zusammensetzung der Ligen nachgedacht werden.

Eine Abfrage unter den anwesenden Vereinsvertretern der Landesliga ergab, dass insgesamt 9 Vereine in die Verbandsliga wollen und 3 in die Landesliga. Die beiden Aufsteiger aus der Bezirksliga Eschweiler und Königsborn werden in die Landesliga eingruppiert.

 

Ebenfalls lebhaft wurde die Frage der transferkartenpflichtigen Spieler diskutiert. Man einigte sich wegen der kommenden Verzahnung auf folgenden Kompromiss:

In der Verbandsliga ist der Einsatz von bis zu 2 transferkartenpflichtigen Spielern möglich. In der Landesliga bleibt es bei der alten Regelung ohne transferkartenpflichtige Spieler.

 

Von Seiten des LEV NRW angedacht ist, die Festspielregelung der alten U21-Förderliga für 1b-Mannschaften in die neue Ligenstruktur zu übernehmen. Dies würde bedeuten, dass sich Spieler des ersten Seniorenjahrganges (in der Saison 2003/2004 der Jahrgang 1983) nicht in einer 1. Seniorenmannschaft festspielen können wenn sie auf der Mannschaftsmeldung der 1b-Mannschaft stehen die bis zum 15.09. vorliegen muss.