Wie angekündigt, trafen sich am heutigen Samstag die Vereine der Regionalliga NRW zu einer Arbeitstagung in Dortmund. Anwesend waren Vereinsvertreter aller Regionalligavereine bis auf Vertreter aus Herford. Als Gast nahmen Vereinsvertreter der Revier Löwen Oberhausen an der Veranstaltung teil.

Nach einem kurzen Rückblick auf die abgelaufene bzw. kurz vor ihrem Ende stehende Saison wurde gemeinsam versucht einen Spielmodus mit sportlicher Perspektive für die Beteiligten zu finden.

Basierend auf einem vom LEV NRW ausgearbeitetem Vorschlag zur Regionalliga NRW 2003/2004 einigten sich die Vereine auf folgenden möglichen Modus:

 

1.   Die Regionalliga NRW soll in der Saison 2003/2004 mit 10 Vereinen spielen.

 

2.   Zur Planungssicherheit aller wird der Meldetermin auf den 15.04.03 vorgezogen.

 

3.  Beginnend am Wochenende 26.-28.09. (1. Spieltag) soll zunächst eine Doppelrunde gespielt werden die bis zum Wochenende 16.-18.01.04 beendet sein sollte. Unter Berücksichtigung der günstig liegenden Weihnachtsfeiertage 2003 stehen im fraglichen Zeitraum 17 Wochenenden zur Verfügung. Bei einer Doppelrunde mit 10 Vereinen sind 18 Heim- und 18 Auswärtsspiele zu bestreiten. Es wird also zu einem Wochenspieltag kommen.

 

4.   Die ersten vier der Tabelle qualifizieren sich für eine Endrunde mit den Vertretern aus Nord-Ost (je 4 Vereine). Diese 12 Vereine spielen bis Ende März 2004 eine Einfachrunde. Nach den Vorstellungen des LEV NRW qualifizieren sich in dieser Runde die besten 10 für eine dann zur Saison 2004/2005 einzurichtenden gemeinsamen Liga.

 

5.   Die Plätze 5-10 der Regionalliga NRW spielen in jedem Fall noch eine Einfachrunde. Nach den Vorstellungen des LEV NRW soll jedoch hier eine Verzahnung mit der Landesliga NRW stattfinden. Vorstellbar wäre eine Einfachrunde der Regionalligisten (Plätze 5-10) mit den 4 Erstplatzierten der Landesliga (Relegationsrunde zur Regionalliga NRW). Ob eine solche Runde installiert werden kann entscheidet sich aber letztendlich erst nach einer Arbeitstagung mit den Vereinen der Landesliga NRW, die noch in diesem Monat stattfinden soll.

 

6.   Sollte die gemeinsame Spielrunde mit den jeweils 4 Erstplatzierten der Regionalligen Nord und Ost realisiert werden, sind bis zu 3 transferkartenpflichtige Spieler zugelassen. Sollte die Spielrunde nicht realisiert werden bleibt es bei bis zu 2 transferkartenpflichtigen Spielern.

      (Klarstellung: Gilt natürlich für die gesamte Saison)

 

Das vorgenannte entspricht dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Regionalligavereine aus NRW. Die in der Aufstellung genannten Spieltermine sind natürlich noch nicht verbindlich. Die Eishockey-Obfrau Gisela Lukowiak wurde damit beauftragt, diesen Vorschlag mit den Verbandsvertretern aus dem Norden und Osten möglichst zu realisieren. Aus diesem Grunde soll möglichst schnell eine gemeinsame Sitzung der Verbandsvertreter unter Beteiligung des Vertreters der ESBG Herrn Bauer stattfinden.

 

Die zeitweise angedachte und diskutierte Beteiligung von Mannschaften aus den Niederlanden fand auf der heutigen Arbeitstagung keine Mehrheit .